Ziele / Zielgruppen

Ziele und Themen

Im Rahmen des Aktionsfonds sollen vor allem Projekte umgesetzt werden, die sich mit folgenden Themenfeldern auseinandersetzen:

  • Förderung einer demokratischen, menschenrechtsorientierten Kultur
  • (antimuslimischer) Rassismus
  • Homo- und Transphobie
  • Extrem rechte Orientierungen und Handlungen
  • Antisemitismus
  • historisch-politische Bildungsarbeit
  • Antiziganismus
  • Diversity/Empowerment von gesellschaftlich Marginalisierten

Die Leit-, Mittler- und Handlungsziele für das Förderjahr 2020 lauten wie folgt:

Leitziel 1: Lichtenberg steht für gelebte Diversität  von Menschen mit unterschiedlichen Identitäten und Lebensentwürfen – respektvoll, generationsübergreifend, wertschätzend, angst-  und gewaltfrei.

Mittlerziel: Bürger_innen begegnen sich respektvoll und offen, egal welcher Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung.

Handlungsziele:

Es werden Projekte gefördert die zur De-Ethnisierung politischer Debatten beitragen und Hate-Speech entgegen treten.

Die Auseinandersetzung mit lokaler Geschichte und Erinnerungskultur wird durch Projekte gefördert.

Es finden Projekte statt, die die Diversität der Gesellschaft sichtbar machen & für eine offene Gesellschaft eintreten.

Leitziel 2: Kinder, Jugendliche und Erwachsene gestalten ihren Lebensraum aktiv mit. Sie treten ein für Menschenrechte sowie eine demokratische Kultur und lehnen Diskriminierung ab.

Mittlerziel: Bürger_innen verschiedener Altersgruppen gestalten ein solidarisches Zusammenleben und zeigen eine diskriminierungskritische Haltung.

Handlungsziele:

Im Rahmen der U18-Wahlen werden Kinder und Jugendliche empowert sich mit Politik und ihren Inhalten auseinanderzusetzen.

Es werden Projekte durchgeführt, um schwer erreichbare Zielgruppen anzusprechen und zu aktivieren.

Die PfD wird noch stärker mit anderen lokalen Beteiligungs- und Engagementstrukturen verzahnt.

Zielgruppen

  • Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre (§ 7 I Nr. 3 SGB VIII)
  • Eltern und andere Erziehungsberechtigte
  • Senior_innen
  • Anwohner_innen und Nachbarschaften
  • Multiplikator_innen
  • Erzieher_innen, Lehrer_innen, pädagogische Fachkräfte
  • lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure
  • Menschen mit Migrationsgeschichte/-erfahrungen und/oder eigenen Rassismuserfahrungen