2025
HINSCHAUEN #2 – Kulturfestival zu Obdach- und Wohnungslosigkeit
Anfang September fand auf dem Eugeniu-Botnari-Platz vor dem Bahnhof Berlin-Lichtenberg das Festival „Hinschauen #2“ statt, das den Blick auf das Thema Obdach- und Wohnungslosigkeit lenkte. Durch künstlerische Aktionen, Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen wurden Geschichten und Lebensrealitäten von Betroffenen sichtbar gemacht. Das Festival lud dazu ein, Vorurteile zu hinterfragen, Empathie zu fördern und gesellschaftliches Miteinander zu stärken. ||| Projektträger: KAI – Verein für akute kulturelle Interventionen e.V.
Ausstellung: Zeich(n)en gegen das Vergessen
Das Projekt „Zeich(n)en gegen das Vergessen“ setzte sich mit der Geschichte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus im Bezirk Lichtenberg auseinander. In Workshops entwarfen Teilnehmende unter fachlicher Anleitung Graphic‑Novel‑Szenen zu den Biografien Betroffener. Die entstandenen Arbeiten wurden im Oktober und November in der Anton-Saefkow-Bibliothek ausgestellt und trugen dazu bei, Erinnerungskultur zu stärken und das Vergessen zu verhindern. ||| Projekträger: Förderkreis der Lichtenberger Bibliotheken e.V.
Spuren vor Ort – Kinder erforschen jüdisches Leben
Projektwoche mit Schulklasse der Grundschule am Roederplatz im Fennpfuhl zur Zeitgeschichte des Nationalsozialismus und Erinnerungskultur. Mit Zeitzeuginnengespräch. ||| Projektträger: Schlaglicht e.V.
Gemeinsam Ankommen im Haus der Begegnung
Das Projekt „Gemeinsam Ankommen“ schuf im Familienzentrum Fennpfuhl in Nähe der neuen Gemeinschaftsunterkunft an der Landsberger Allee niedrigschwellige Begegnungs- und Austauschräume für geflüchtete und einheimische Familien und förderte durch vielfältige Veranstaltungen soziale Integration, Vernetzung und Teilhabe im Kiez.||| Projektträger: AWO Kreisverband Südost
(Rechts-)Populismus in sozialen Medien
Das Projekt bot 2025 fünf ganztägige Workshops an Lichtenberger Berufsschulen an, um populistische Strategien in sozialen Medien verständlich zu machen. ||| Projektträger: Pling Kollektiv
Queer gelesen. Queere und Offene Lesebühne
Das Projekt „Queer gelesen“ schafft eine offene Lesebühne in Lichtenberg, auf der queere Autor*innen sowie Schreibende aus dem Kiez Texte präsentieren und queere Themen sichtbar machen. ||| Aktiv in Lichtenberg e.V.