
Stolpersteine – Erinnerung im Alltag
Seit den 1990er-Jahren werden sie vor den letzten frei gewählten Wohnorten von Opfern des Nationalsozialismus in den Gehweg eingelassen. Jeder Stein erinnert mit einem Namen, Geburts- und Todesdatum an Menschen, die vertrieben, deportiert oder ermordet wurden – Juden*Jüdinnen, Sinti*zze und Rom*nja, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas und andere Opfergruppen. Das Projekt bringt die Erinnerung zurück in unsere Nachbarschaft und versucht, Geschichte vor Ort sichtbar zu machen.
Im Berliner Bezirk Lichtenberg wurden bisher 203 Stolpersteine verlegt (Stand: August 2025). Eine aktuelle Liste mit den Namen und Adressen finden Sie hier als pdf.